Mann Arbeitet an Laptop mit Silhouette einer Stadt im Hintergrund

Das Geheimnis der Thin Clients!

30. September 2021 | geschrieben von: Tobias Jörke

Im Zusammenhang mit New Work, Remote-Work und Homeoffice bauen laufend mehr Unternehmungen auf die Nutzung von Lean Clients – und das aus guten Gründen:

Thin Clients sind relativ zu klassischen Desktop-PCs zum Beispiel schmaler, unkomplizierter zu verwalten, kosteneffizienter und leichter gegen Cyberangriffen zu schützen. Im unterstehenden Text erfahren Sie alles Ausschlaggebende über Thin Clients und wie Sie von der Nutzung einer Thin Client-Umgebung profitieren können.

Ganz gleich, ob von zu Hause aus, im Co-Working-Space oder im Kaffeehaus: Mobiles, dezentrales und hybrides Arbeiten sind im Trend und sind aus dem zukünftigen Business zahlloser Menschen nicht mehr weg zu denken.

Aus der jedes Jahr stattfindenden Studie „State of Hybrid Work“ von Owl Labs lässt sich ableiten, dass gegenwärtig 93 von Hundert der teilnehmenden Unternehmen ihre Teams hybrid, flexibel oder dezentral tätig sein lassen wollen. 46 Prozent der Unternehmungen ziehen sogar die Umsetzung einer „Work from Anywhere“-Policy in Erwägung.

Für jegliche Unternehmungen, welche angesichts dessen nach einer leistungsfähigen, geschützten, zentral verwaltbaren wie auch kostensparenden Arbeitsplatzlösung suchen, führt nichts an Thin Clients vorbei.

Die Kraft liegt in der Einfachheit!

Thin Clients sind bescheiden ausgestattete Rechner, die durch ein Datennetz mit einem zentralen Server gekoppelt sind und dessen Kapazitäten nutzen, um wesentlich als Interface zur Eingabe sowie zur Darstellung von Informationen zu fungieren.

Im Unterschied zum gewohnten Desktop-PC, genannt Fat Clients, läuft auf den Thin Clients regulär lediglich die Software, die sie für den Zugang auf die zentral zur Verfügung gestellten Programme und Applikationen benötigen. Demgemäß einfach lassen sich einzelne Clients installieren oder anpassen. Benutzern steht indessen an jedem Büroplatz eine identische Umgebung zur Verfügung.

Da Lean Clients auf verschleißanfällige Teile wie Lüftungssysteme oder dedizierte Grafikkarten verzichten und lediglich mit einer kleinen CPU, Firmware, Random Access Memory sowie Anschlüssen für die essenzielle Peripherie wie Computermaus, Tastatur, Bildschirm und USB-Devices ausgerüstet sind, gewährleisten sie eine hohe Resistenz gegen Viren, Verfügbarkeit und Lebensspanne. Zeitgleich können sie u.a. die Wartungskosten und den Energieverbrauch reduzieren.

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Zentralisierung: Ein bewährtes Prinzip

Damit die Clients ihre Funktionen ausführen können, sind sie über ein Netzwerk durchgehend mit einem leistungsfähigen Server verknüpft. Dieser Server ist so abgestimmt, dass unterschiedliche Anwender gleichzeitig und dennoch selbstständig darauf zugreifen und so tätig werden können.

Die Kommunikation zwischen dem Server und den Thin Clients vollzieht sich im Zuge dessen über spezifische Protokolle. Außer dem Remote Desktop Protocol, kurz RDP, von Microsoft, das die Übertragung sowie Steuerung von Bildschirminhalten eines entfernten Computers gewährleistet, kommen auch Anwendungen wie Citrix XenApp oder Independent Computer Architecture, abgekürzt ICA, zum Einsatz.

Außerdem wird für die Verwaltung der Client-Flotte eine Universal Management Suite, abgekürzt UMS, verwendet, die die zentrale Organisation sowie Administration von mehreren tausend zur gleichen Zeit angeschlossener Clients erlaubt. Das hat den Nutzeffekt, dass IT-Administratoren bspw. neue Securityupdates ausschließlich zentral auf dem Server einrichten müssen, um sie als Folge auf allen Thin Clients synchron ausrollen zu können.

Abgesehen von aktuellen Sicherheitsupdates können IT-Administratoren, auch Backups, Konfigurationen wie auch Anwendungsinstallationen auf dem Server durchführen. Dies beschleunigt die Einrichtung, vermindert Ausfallzeiten und vergrößert die Rentabilität der Arbeitnehmer.

Weniger Funktionen, weniger Cyberangriffe!

Zusätzlich zu einer unkomplizierten Verwaltung, einer hohen Skalierbarkeit und einem enormen Einsparungspotential beeindrucken Lean Clients ebenso bezüglich IT-Sicherheit und Datensicherheit.

Im Zuge zentraler Datenspeicherung und Sicherung bieten sie Schadprogrammen und Cybercrime von Beginn an keine Angriffspunkte. Folglich steigern sie die IT-Sicherheit und Datensicherheit auf ein Maximum. Begleitend assistieren sie IT-Verantwortlichen dabei, die zahlreichen Compliance-Anforderungen sowie Datenschutzvorschriften einzuhalten.

Einsatzgebiete von Thin-Client-Lösungen

Es gibt heutzutage etliche Anwendungsszenarien, bei welchen der Einsatz einer Client-Umgebung große Vorzüge hat.

Hierzu zählen u.a.:

• KMU sowie Konzern- Unternehmungen, welche über zahlreiche Arbeitsplätze mit Standardsoftware verfügen:
Über die Verwendung von Thin Clients gewinnen mittelständische genauso wie große Unternehmungen. Sie können ihre IT-Landschaft simplifizieren und vereinheitlichen. Die User-Arbeitsplätze werden dabei genau auf die Tätigkeiten und Bedürfnisse der Angestellten abgestimmt, sodass sie immer auf die aktuellen Softwareanwendungen und Applikationen zugreifen können, die sie für ihre Arbeit brauchen. Ebenso werden durch Thin Clients nachhaltig IT-Kosten gesenkt. Nicht nur Administration, Instandhaltung und Betreuung werden merklich günstiger, auch die überflüssigen Unkosten für Neuanschaffungen reduzieren sich durch geringe Anschaffungskosten sowie die hohe Nutzungsdauer der Thin Clients.

• Bibliotheken mit Kiosk-Workstations:
Durch den Einsatz von Thin Clients können Bibliotheken sicherstellen, dass die Benutzer von Kiosk-Arbeitsstationen zwar suchen und die Resultate ggfs. drucken können, aber das System weder schädigen noch Daten ändern können.

• Stark regulierte Industriezweige mit starken Sicherheitsanforderungen:
In hoch regulierten Industriesektoren wie zum Beispiel der pharmazeutischen Industrie lassen sich mit Lean Clients die Userplätze sowie deren angeschlossene Peripherien wirkungsvoller absichern, verwalten und überwachen als herkömmliche Desktop-Arbeitsplätze.

Clients für jeden Anspruch!

Thin Clients gewinnen mehr und mehr an Beliebtheit.

Das ist auch kein Wunder: Sie vereinigen die Leistungsstärke aktueller Desktop-PCs mit der unkomplizierten Einrichtung und Verwaltung zentral bereitgestellter Applikationen und Betriebsdaten, wodurch ein effektives, dezentrales und sicheres Arbeiten gewährleistet wird. Ebenso verstärken sie die IT-Security sowie Datensicherheit und fördern die Zentralisierung von IT-Diensten, indem sie ein wirksames und simples Management der Endpunkte ermöglichen.

Da die Verwendung einer Lean Client-Umgebung Betrieben wesentlich mehr Nutzeffekte bietet als ihr klassisches Pendant, sollten Unternehmungen im Zuge einer Umstrukturierung ihrer IT-Landschaft den Einsatz von Slim Clients in Erwägung ziehen.

Haben Sie noch Fragen zu Lean Clients? Oder möchten auch Sie von den Sicherheitsvorteilen einer Thin-Client-Umgebung profitieren und Ihre Firma zukunftsorientiert aufstellen? Sprechen Sie uns an!

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