Sigma-IT GmbH - Refurbished IT

IT-Refurbishing: Gebraucht ist nicht gleich gebraucht!

28. April 2022 | geschrieben von: Tobias Jörke

Ganz ohne den Gebrauch neuartiger Informations- sowie Kommunikationsgeräte lassen sich zeitgemäße Geschäftsprozesse fast nicht mehr durchführen. Doch die Entwicklung hin zu mehr Apparaten und einer kürzeren Nutzungsdauer wirkt sich negativ auf die Umwelt aus. Vor diesem Motiv setzen immer mehr nachhaltigkeitsorientierte Betriebe auf „IT-Refurbishing“ sowie „Refurbished IT“. Was sich hinter den Begrifflichkeiten versteckt, warum es sich für Betriebe jeder Größe rechnet, über jene Art des „Technik-Recyclings“ nachzudenken, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

Ob Desktop-PCs, Laptops, Handys, Tablets, Netzwerkgeräte oder Speichersysteme: Fortschrittliche Informations- und Kommunikationsgeräte sind omnipräsent und die Grundlage unseres privaten sowie geschäftlichen Alltags. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in immer knapperen Innovationsabschnitten neue, noch leistungsfähigere Hardware-Lösungen auf den Umschlagplatz gelangen – und insbesondere Unternehmen vielmehr Flexibilität, Wendigkeit, Effizienz sowie Bequemlichkeit im Geschäftsalltag zusichern.

Die Konsequenz: In einigen Unternehmen wandern exklusive Geschäftsgeräte schon nach einer Nutzungsdauer von nur drei bis fünf Jahren weiter zum Entsorger, obwohl die einwandfreie Inbetriebnahme weiterhin möglich wäre.

Von ökonomischer sowie ökologischer Ansicht ist jene Vorgehensweise alles andere als nachhaltig. Da die Produktion, Benutzung, Distribution und Abfallentsorgung jener Geschäftsgeräte immer mit einem großen Verschleiß natürlicher Ressourcen und beträchtlichen belastenden Umweltauswirkungen in Zusammenhang steht.

Vor diesem Hintergrund rentiert es sich für Betriebe die Zeitspanne von IT- sowie Kommunikationsgeräten möglichst stark auszudehnen.

Ein wirkungsvoller Ansatz ist in diesem Kontext das so bezeichnete „IT-Refurbishing“.

Aus alt mach neu!

Bei dem „IT-Refurbishing“ handelt es sich um die qualitätsgesicherte sowie professionelle Verwertung benutzter Geschäftsgeräte durch geschulter Verkäufer wie auch Betriebe. Der primäre Zweck ist es, jene generalüberholten IT- sowie Kommunikationsgeräte erneut zu verkaufen und einem solchen zweiten Nutzungszyklus zuzuführen.

Hierbei werden alle IT- und Kommunikationsgeräte, die einen „Refurbishing-Ablauf durchmachen, mit dem Label „Refurbished IT“ .

In den häufigsten Situationen kommen jene Geschäftsgeräte aus abgelaufenen Leasing-Verträgen oder Miet-Modellen. Zumal sie in der Regel mit hochwertigen IT-Komponenten versehen und auf Haltbarkeit sowie Zuverlässigkeit ausgelegt sind, wäre das „IT-Refurbishing“ für diese besonders adäquat.

Hohe Standards beim Refurbishing-Prozess!

Mit dem Ziel, dass benutzte Geschäftsgeräte als „Refurbished-IT“ vermarktet werden können, müssen diese den mehrstufigen und augerichteten Aufbereitungs- und Qualitätssicherungsprozess durchmachen.

Dieser beinhaltet beispielsweise die folgenden Schritte:

  1. Professionelle Datenlöschung:
    Eine Prämisse beim „IT-Refurbishing“ ist es, alle Geschäftsdaten vollständig von ihrer gebrauchten Gerätschaft zu entfernen sowie jene auf ihre Werkseinstellungen zurückzustellen. Jener Step ist sehr relevant, weil auf der einen Seite alle Geschäftsdaten geschäftskritisch sowie dementsprechend besonders schützenswert sind und andererseits der Informationsschutz auch beim „IT-Refurbishing“ dringend einzuhalten ist.
  2. Optische Prüfung und Einstufung:
    Bei jenem Schritt achten IT-Experten auf Nutzungsspuren oder Beschädigungen. Sofern die Modelle äußerlich einwandfrei sind, passiert die Einordnung als „1. Wahl“, bei kleineren äußerlichen Gebrauchsspuren gelten sie angemessen als „2. Wahl“. Mit stärkeren Abnutzungserscheinungen geraten jene lediglich als Ersatzteilspender zum Gebrauch, weil sie nicht mehr den Qualitätskriterien entsprechen.
  3. Technische Prüfung und Aufbereitung:
    Ein weiterer wichtiger Step im „Refurbishing-Prozess“ ist eine technische Analyse und Aufbereitung. Bei dem Step wird das jeweilige Gerät in vollem Umfang auf alles erdenklich Mögliche geprüft. Dabei werden sämtliche Defekte beseitigt. Außerdem können einzelne Hardware-Komponenten gegen neue sowie leistungsstärkere Ausführungen getauscht werden – dies ist zum Beispiel bei Festplatten oder SSDs der Fall.
  4. Reinigung und optische Aufbereitung:
    In diesem Prozessschritt werden die Geschäftsgeräte sowohl äußerlich als auch innerlich gereinigt, damit sie am Schluss ausschauen wie neuwertig.
  5. Installation und Endprüfung:
    Mit dem Ziel, dass die „Refurbished-IT“ technisch auf dem neuesten Niveau ist, wird bei einigen Händlern letztendlich noch das momentane Betriebssystem und alle passenden Treiber heruntergeladen sowie eingerichtet. Mit weiterer Software ausgestattet, liegt das generalüberholte Gerät trotz zweitem Produktlebenszyklus Neugeräten sowohl in ihrer Leistung als auch in der Funktionsvielfalt in gar nichts nach.

Refurbished-IT: Vorteile im Überblick!

Die Vorteile für „Refurbished-IT“ sprechen für sich:

  1. Aus Sicht der Betriebe:
    Unternehmen können mit dem „IT-Refurbishing“ zum Beispiel
    • die Nutzungsdauer der IT- und Kommunikationsgeräte erweitern
    • die Nachhaltigkeit im Betrieben verbessern
    • einen wichtigen Anteil in Sachen Ressourcenschutz, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz leisten
    • das Elektromüllaufkommen reduzieren
  1. Aus Sicht der Endverbraucher:
    Verbraucher bekommen mit „Refurbished-IT“ unter anderem
    • ein effektives und performantes IT-wie auch Kommunikationsgerät zu einem erheblich billigeren Preis
    • erhalten je nach Refurbished-Anbieter bis zu 10 Jahre Garantie
    • die Gelegenheit, die bereits genutzten Ressourcen des überholten Modells besser auszuschöpfen und somit zum Klima-und Ressourcenschutz beizutragen
    • das Elektromüllaufkommen zu reduzieren

Dank IT-Refurbishing zur mehr Nachhaltigkeit!

Im Jahre 2020 hat die Arbeit für Menschen mit Behinderung GmbH, knapp AFB, gemäß ihrer jüngsten Ökobilanz-Studie 472.000 gebrauchte IT-Modelle von Unternehmen und amtlichen Auftraggebern weiterverarbeitet. Hierbei konnten sie 68 % der aufbereiteten Geräte wiedervermarkten und sie so einem zweiten Nutzungszyklus zuführen. Im direkten Vergleich zur Neuproduktion hat der IT-Refurbisher zusammen mit dessen Partnerunternehmen hierdurch den Konsum von mehr als 300 Mio. Litern Wasser, 170.400 MWh Energie, 24.700 Tonnen Rohstoffen und den Ausstoß von 43.200 Tonnen CO2 eingespart.

Die Ergebnisse jener Studie bestätigen deutlich, Refurbished-IT sind eine sinnvolle und insbesondere nachhaltige Alternative zu Neugeräten.

Aus diesem Grund rentiert es sich auch für Sie einen „IT-Refurbishing-Zyklus“einzuführen und Ihre ausrangierten, doch noch voll funktionsfähigen IT- und Kommunikationsgeräte der Kreislaufwirtschaft zu überlassen anstatt der Abfallwirtschaft.

Wollen auch Sie in Zukunft mit IT-Refurbishing die Zeitspanne Ihrer Informations- sowie Kommunikationsgeräte ausdehnen und einen wichtigen Beitrag in Puncto Ressourcenschutz, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz beitragen? Oder sind Sie an dem Kauf bzw. am Verkauf von „Refurbished IT“ interessiert. Sprechen Sie uns an!

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