Sigma-IT_Penetrationstest

Bedrohungen schneller erkennen und eindämmen!

23. Februar 2022 | geschrieben von: Tobias Jörke

Kriminalität im Internet ist weiterhin im Kommen. Firmen sollten immer leistungsstärkere sowie bessere IT-Schutzmaßnahmen aufgreifen, um mit der dynamischen Gefahrensituation dieser Tage Tempo halten zu können. Automatisierte Penetrationstests können helfen, Angriffsflächen sowie IT-Sicherheitslücken innerhalb der IT-Infrastruktur aufzuspüren sowie zu zumachen, bevor es die Internetkriminellen tun. In unserem heutigen Blogbeitrag erfahren Sie, warum automatische Penetrationstests eine entscheidende Bedeutung in der langfristigen IT-Sicherheitsstrategie haben und welche Vorteile diese im Vergleich zu manuellen Penetrationstests haben.

Internetkriminalität ist mittlerweile ein florierender Wirtschaftszweig.

Egal ob Datenklau über Phishing-Kampagnen, Erpressungen über Ransomware bzw. Überwachung über Spionage-Apps: Heutzutage steht nahezu jedes einzelne Unternehmen in Deutschland unter digitalem Dauerangriff, wie die Ergebnisse neuester Analysen zeigen.

Gemäß dem gegenwärtigen Cyber Readiness Report 2021 von Hiscox waren in 2021 46 Prozent der befragten Betriebe in Deutschland und damit fünf Prozent mehr als im vorherigen Jahr, von solch einem Internetangriff betroffen. 28 Prozent haben außerdem mindestens zwei Internetangriffe erlitten – und bei 17 % waren diese tatsächlich so heftig, dass sie möglicherweise existenzbedrohende Konsequenzen hatten.

Wie entscheidend ein mehrstufiges IT-Sicherheitskonzept mit permanent wirkungsvollen sowie verlässlichen IT-Sicherheitslösungen ist, machen vor allem die beachtlichen Kosten im Fall eines Schadens klar: Hiscox zufolge mussten die inländischen Unternehmen im vergangenen Jahr im Durchschnitt knapp über 21.818 Euro aufwenden, um einen jeweiligen Schadensfall zu bereinigen.

Nach dem Test ist vor dem Test!

Mit dem Ziel sich vor solchen mitunter existenzbedrohenden Aufwandssummen zu bewahren, ist es nötig, die betriebseigenen IT-Sicherheitsvorkehrungen regulär auf den Prüfstand zu stellen.

Ein erprobtes Medium hierzu sind automatisierte Penetrationstests.

Im Gegensatz zu manuellen Penetrationstests, die meist zeitintensiv, aufwändig und kostspielig sind, können Betriebe mittels automatischer Penetrationstests durchgehend kontrollierte Internetangriffe auf ein IT-System, eine Geschäftsanwendung oder ein komplettes Unternehmensnetzwerk einleiten, mit dem Ziel verborgene IT-Schwachpunkte und Angriffspunkte aufzudecken plus diese zu neutralisieren, ehe sie von Internetkriminellen für ihre kriminellen Machenschaften verwertet werden können.

Mit dem Ziel den möglichst realitätsnahen Internetangriff zu simulieren, kommen hierzu die gleichen Angriffstechniken zum Gebrauch, auf die auch Internetkriminelle zurückgreifen.

Dazu gehören unter anderem:

·       Sniffing-Angriffe
·       Man-in-the-Middle-Angriffe
·       Remote-Execution-Angriffe
·       Password-Cracking-Angriffe
·       Ethical-Malware-Injections
·       Social-Engineering-Angriffe

Die unterschiedlichen Typen von automatisierten Penetrationstests!

In der gegenwärtigen Businesswelt sind Internetangriffe auf IT-Infrastrukturen von Betrieben alltäglich. Längst handelt es sich bei den Internetangriffen absolut nicht mehr nur um virtuelle Bedrohungsszenarien und punktgenaue Angriffe, sondern um weit angelegte mehrstufige Angriffskampagnen, die Unternehmen, Behörden und Einzelpersonen gleichermaßen bedrohen.

Deshalb werden an vielen Orten automatisierte Penetrationstests eingesetzt, mit dem Ziel das Unternehmensnetzwerk, die IT-Systeme, Geschäftsanwendungen sowie Geschäftsdaten zusätzlich besser vor aktuellen Internetbedrohungen zu behüten.

Darüber hinaus sind die Betriebe im Kontext des Artikel 32 Abs. 1 D der DSGVO dazu verordnet „ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung“ einzuführen.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten von Penetrationstest-Lösungen auf dem Markt. Solche lassen sich in die nachstehenden Rubriken aufgliedern:

• Netzwerk: Bei diesem Penetrationstest, wird die Netzwerkinfrastruktur eines Betriebs eingestuft. Dafür werden beispielsweise die Firewall-Konfiguration getestet sowie Angriffe auf DNS-Ebene durchgeführt.

• Web-Anwendung: Diese Penetrationstests zielen auf ausgesuchte Webanwendungen beispielsweise Browser, Applets und Plug-Ins ab.

• Client-seitig: Client-seitige Penetrationstests werden eingesetzt, um nach IT-Schwächen und Angriffspunkte bei lokal verwendeter Software von Drittanbietern oder etwa Open-Source-Software zu suchen.

• WLAN: Ein Penetrationstest für WLANs sucht nach IT-Schwachstellen in WLAN-Konfigurationsprotokollen oder Zugriffsrechten, welche von allen Endpunkten ausgenutzt werden könnten, welche sich über WLAN verbinden.

• Social Engineering: Bei dieser Kategorie von Penetrationstests werden gezielt kontrollierte Angriffe auf die Arbeitnehmer des Unternehmens gemacht. Der Vorteil: Betriebe erhalten durch diesen Penetrationstest Aufschluss darüber, inwiefern das IT-Sicherheitsbewusstsein der Angestellten entwickelt ist.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

IT-Schwächen werden mittlerweile in großem Stil verwertet, um an vertrauliche Geschäftsinformationen sowie interessante Vermögenswerte zu kommen.

Daher wird es für Betriebe zunehmend wichtiger, jegliche IT-Schwächen in ihrem Unternehmensnetzwerk aufzuspüren, um so den Erfolg von Internetangriffen zu verkleinern und dadurch die Schäden eingrenzen zu können.

Automatisierte Penetrationstests sind hierzu ausgesprochen geeignet.

Die Unternehmen profitieren beispielsweise mit:

  1. Zeit und-Kosteneinsparungen: Automatisierte Penetrationstests sind im Gegenteil zu manuellen Penetrationstests, welche viel Zeit erfordern können, rascher beendet. Dank einer automatischen Berichterstellung haben Firmen die Möglichkeit, die entdeckten IT-Schwächen direkt zu beheben. Ein anderer Pluspunkt ist es, dass bei dem automatisierten Penetrationstest Sicherheitsexperten und sogenannte „White-Hat-Hacker“ bloß für einen kurzen Zeitabschnitt beauftragt werden müssen, weshalb die Kosten für einen langwierigen sowie manuellen Penetrationstest gespart werden können.
  2. eine hohe Testhäufigkeit: Automatisierte Penetrationstests können im Unterschied zu manuellen Penetrationstests wöchentlich oder selbst jeden Tag durchgeführt werden, weil sie weder zeitintensiv noch kostenintensiv sind.
  3. eine hohe Reichweite des Zugriffs: Automatisierte Penetrationstests können im Gegensatz zu manuellen Penetrationstests von mehreren Einstiegspunkten aus durchgeführt werden. Dadurch können verschiedene IT-Schwächen erkannt wie auch im Rahmen der Optimierungsmaßnahmen behoben werden.

Vom Penetrationstest zum Maßnahmenplan!

Die Geschäftswelt von heute ist durch rasante Trends sowie einer wachsenden Veränderung und Vielschichtigkeit geprägt. Parallel erscheinen immer mehr IT-Schwächen, die von Internetkriminellen ausgebeutet werden können. Allerdings gibt es inzwischen mehrere Hilfsmittel mit denen Unternehmen, Internetkriminellen das Handwerk verkomplizieren können.

Hierzu zählen außer Firewalls wie auch Antivirenprogrammen der kommenden Generation, kontinuierliche Schwachstellenscans sowie automatisierte Penetrationstests.

Entscheidend ist es in diesem Zusammenhang, den Internetkriminellen jederzeit einen Schritt voraus zu sein!

Haben Sie noch Anliegen zu automatisierten Penetrationstests oder wollen Sie den Schutz Ihrer IT-Infrastruktur mit solch einer leistungsstarken Penetrationstest-Methode auf ein höheres Level bringen. Sprechen Sie uns an!

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