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Managed IT-Services: Alles, was Sie darüber wissen müssen!

13. Juli 2022 | geschrieben von: Tobias Jörke

Die zeitgemäße IT-Systemlandschaft ist hyper-skaliert, hyper-dynamisch und hyper-komplex. Kein Wunder daher, dass immer mehr Unternehmen auf Managed IT-Services sowie die Unterstützung von Managed Service Provider zählen, um ihre IT-Teams zu entlasten, deren IT-Prozesse zu optimieren, freie IT-Ressourcen zu realisieren und ihre IT-Kosten zu senken. Doch was sind Managed IT-Services genau und welche Gründe plädieren für den Einkauf von Managed IT-Services. Die Lösungen erhalten Sie in dem folgenden Blogbeitrag.

Ob mittelständisches Unternehmen oder aber Großkonzern: Eine solide IT-Infrastruktur ist der Grundstein eines jeden Unternehmens. Allerdings führen die wachsende digitale Vernetzung, die Einbeziehung einer größeren Zahl digitaler Technologien, die immerzu kürzeren Produktlebenszyklen und die hohen Gesetzesauflagen dazu, dass die IT-Strukturen in den Unternehmen immer umfassender werden – und damit ebenso die Aufgaben wie auch Kompetenzfelder der IT-Teams.

Da es in den Betrieben heute nicht selten an Zeit, Geld, Fachpersonal und passendem Know-how mangelt, werden generell häufiger Teilbereiche der IT-Infrastruktur über Managed IT-Services von einem externen IT-Dienstleister betreut.

Einer Umfrage von Eset zufolge arbeiteten im Jahre 2021 schon 62 Prozent der befragten Betriebe in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) mit einem Managed Service Provider zusammen oder hatten vor, dies innerhalb des Jahres anzugehen.

Aber was sind eigentlich Managed IT-Services?

Im Rahmen von Managed IT-Services handelt es sich um wiederkehrende IT-Dienstleistungen, die im Auftrag eines Betriebs von einem externen IT-Dienstleister, ebenfalls Managed Service Provider, kurz MSP, betitelt, erbracht werden. Dazu zählen unter anderem die Zurverfügungstellung, Überwachung und Administration von Anwendungen, Netzleistungen, Speicherplatz, IT-Sicherheit oder die Fortentwicklung von Geschäftsprozessen sowie technischer IT-Support für Arbeitnehmer*innen.

Die Art, der Umfang sowie die Beschaffenheit der entsprechenden IT-Dienstleistungen werden dabei im Vorfeld detailliert definiert und zwischen dem Managed Service Provider sowie dem Unternehmen in sogenannten Managed Service-Agreements, kurz MSA beziehungsweise Service-Level-Agreements, knapp SLA, vertraglich vereinbart.

Außerdem werden die Managed IT-Services für gewöhnlich in einem monatlichen Turnus geleistet, weswegen die Abrechnung in der Regel ebenfalls monatlich nach unterschiedlichen Tarifmodellen erfolgt.

Somit ist nicht bloß die Abrechnung äußerst durchsichtig, sondern ebenfalls die Durchführung und die Qualität der IT-Dienste eindeutig messbar. Für Firmen besteht demzufolge die Möglichkeit, im Kontext einer nicht ordnungsmäßig oder zufriedenstellend übergebenen Performanz, einen Teilbereich des zu begleichenden Betrags einzubehalten oder unter Umständen gar eine Geldbuße gegenüber dem Managed Service Provider einzufordern.

Diese IT-Dienstleistungen decken Managed Services ab!

Beim Managed-IT-Service-Konzept gibt es drei verschiedene Arten der Leistungserbringung:

  1. IT-Dienstleistung vor Ort: Bei jener Art der Leistungserbringung laufen die IT-Systeme vor Ort beim Klienten. Die Verwaltung sowie die Beaufsichtigung finden über ein System für das Remote-Monitoring & Management, kurz RMM, statt.
  2. IT-Dienstleistungen per Fernzugriff: Bei dem Typ werden die IT-Dienste auf der IT-Infrastruktur des IT-Dienstleisters betrieben und über das Internet zur Verfügung gestellt. Manche Managed Service Provider betreiben hierfür ein eigenes Rechenzentrum, andere wiederum wirken mit Colocation-Anbietern zusammen.
  3. IT-Dienstleistungen über die Cloud: Ein anderes Modell besteht darin, Managed IT-Services auf einer Public-Cloud-Plattform bereitzustellen.

Wenngleich Managed IT-Services am Anfang hauptsächlich die Beaufsichtigung der Server- sowie Netzwerkinfrastrukturen umfassten, decken sie mittlerweile einen enormen Bereich der IT ab, zum Beispiel:

  • Storage-Services – inkludieren die Zurverfügungstellung, Anpassung sowie Wartung von Speicherplätzen
  • Cloud Computing – umfassen IT-Dienstleistungen rund um das Cloud-Computing und die Verlagerung der IT in die Cloud
  • Backup-und Recovery Services – umfassen die Erstellung von Datensicherungen und die Datenrettung im Katastrophenfall
  • IT-Sicherheit – umfassen IT-Dienstleistungen um die IT-Sicherheit, darunter die Zurverfügungstellung, Konfiguration und das Aktualisieren von Antivirenprogrammen, Antispam-Lösungen oder Firewall-Lösungen mit dem Ziel, die Netzwerk-Absicherung und Desktop-Sicherheit zu gewährleisten
  • Remote Monitoring – umfasst die regelmäßige Fernüberwachung sowie Fernsteuerung der Server, IT-Systeme sowie IT-Lösungen
  • Update- plus Patch-Management – umfasst das Aktualisieren und Patchen der eingesetzten IT-Systeme und IT-Lösungen
  • Application-Services – umfassen die Zurverfügungstellung, Anpassung sowie Wartung von wichtigen Server-Applikationen
  • Helpdesk-Services – umfassen sämtliche Support-Dienstleistungen

Eine Abgrenzung zwischen Managed IT-Services und Outsourcing!

Managed IT-Services und IT-Outsourcing sind nicht das gleiche!

Während das IT-Outsourcing die Auslagerung sämtlicher IT-Aufgaben und IT-Bereiche an einen IT-Dienstleister bedeutet, werden beim Managed IT-Service-Modell meist bloß spezielle Bereiche der IT-Infrastruktur ausgelagert.

Des Weiteren geht das IT-Outsourcing in der Regel immer mit einem Arbeitsplatzabbau einher. Managed IT-Services haben dagegen das Ziel, die IT-Teams zu entlasten, damit sie sich optimierter auf ihre Hauptaufgaben konzentrieren können.

Ein anderer wesentlicher Gegensatz zwischen Managed IT-Services und dem IT- Outsourcing besteht darin, dass das IT-Outsourcing mit einem Verlust der Kontrolle der IT kommt. Bei Managed Services bleiben die Assets im Unternehmen.

Welche Vorteile bieten Managed IT-Services?

Managed IT-Services bieten Betrieben zahlreiche vorausschauende Nutzen.
Dazu gehören zum Beispiel:

  • Effizienz: Etliche IT-Prozesse etwa die Backup-Erstellung oder auch IT-Wartung vertilgen kostbare Zeit. Durch eine Auslagerung bestimmter Routineaufgaben können sich die Mitarbeiter*innen besser auf deren Kernaufgaben konzentrieren. Des Weiteren werden die Unternehmen von einem professionellen Expertenteam betreut, das umfangreicher ist, als diese durch das Anstellen von IT-Personal erreichen können.
  • Unternehmenswachstum: Da sämtliche Routineaufgaben an einen Managed Service Provider weiter gereicht werden, haben Betriebe mehr Kapazität, um sich auf die überlegte Ausrichtung und Führung des Betriebs zu fokussieren sowie den Übergang unternehmensweit zu realisieren.
  • Kostenkontrolle: Mit Managed Services haben Betriebe ihre IT-Ausgaben besser im Griff. Sie wissen, was Sie am Ende des Monats erwartet. Ihre Einschätzungen werden realer und präziser – eine unerwartete Belastung über dem Limit, welche neue Hardware oder Softwarelizenzen braucht, wird umgangen.
  • Managed Security: Bei wachsenden Internetangriffen erhöht sich der Druck auf Unternehmen, die Daten-Compliance zu berücksichtigen. Managed IT-Security-Services gestatten es, auf diese Bedrohung entsprechend zu antworten. Zudem verfügen die Managed Service Provider meistens über mehr Sicherheitsexpertise und leistungsfähigere Software, als in kleineren und mittleren Betrieben gegeben sind.
  • Kostenreduktion: Besonders für mittelständische Unternehmen ist es eine Herausforderung, ausreichend Fachpersonal für ihre IT-Abteilung abrufbereit zu haben. Dank Managed IT-Services profitieren die Unternehmen jedoch von einem großen Expertenteam, welche ihnen keineswegs bloß die notwendige IT-Beratung bietet, sondern auch schwierige Angelegenheiten abnimmt.
  • Digitalisierung: Die digitale Verwandlung ändert mit flottem Takt unsere Arbeitswelt. Kaum ein Fachbereich ist davon stärker betroffen als Ihre Betriebs-IT. Dank Managed-IT-Services können Betriebe in Kürze technische Neuerungen der Industrie 4.0, wie beispielsweise leistungsfähige Cloud-Lösungen implementieren. Daraus ergeben sich nicht nur eine höhere Wendigkeit ihres Betriebs – sie erzielen auch mehr Skalierbarkeit.
  • Hochverfügbarkeit: Da Managed Service Provider typischerweise über mehrfache Redundanzen verfügen, kann eine Ausfallsicherheit der IT garantiert werden. Ferner gibt es Anbieter, die eine Verfügbarkeit von bis zu 99,95 % sicherstellen.

Fazit: Das Ruder bleibt in Ihrer Hand!

Managed IT-Services sind auf dem Vormarsch. Dies liegt insbesondere daran, dass diese die wachsende IT-Komplexität reduzieren, für mehr Transparenz garantieren sowie freie IT-Ressourcen vielmehr Wertschöpfung, Ideenreichtum sowie Innovation bringen. Aufgrund dessen sind sich IT-Fachkräfte einig – Managed IT-Services sind für jedes Unternehmen eine gute Entscheidung, wenn es um die IT geht.

Möchten Sie noch mehr über das Thema erfahren? Oder sind Sie an der Implementation von Managed IT-Services interessiert? Dann sind unsere Managed IT-Services gegebenenfalls das Richtige für Sie. Sprechen Sie uns gerne an!

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