Leistungsfähiges Backup- und Recovery-Konzept

11. März 2021 | geschrieben von: Dirk Olejnik

Backup- und Recovery:

Tag für Tag winkt die Backup- und Recovery-Erinnerung:


Datenverlust abwenden anstatt heilen!

Eine ständig verfügbare Unternehmens-IT ist heute das A und O im Geschäftsalltag.
Würde sie einmal ausfallen oder für längere Zeit nicht betriebsbereit sein, ist das für Betriebe der sichere Weg in den Ruin.

Firmen, die eine funktionierende Backup-und-Recovery-Strategie mit modernen und zuverlässigen Backup- und Recovery-Lösungen in Gebrauch haben, können bei Sicherheitsvorfällen schneller zum Geschäftsalltag zurückkehren. Viel mehr noch, sie ersparen sich enormen Ärger durch weitreichende juristische, wirtschaftliche und personelle Konsequenzen.

Datenverlust: Die Mutter allen Übels!

Es gibt heute kaum ein Unternehmen, das keine Backup- und Recovery-Strategien verfolgt.

Durchaus Sehr wohl zeigen die aktuellsten Vorfälle, dass diese allseits den derzeitigen IT-Anforderungen und Internetbedrohungen nicht mehr gerecht werden.

Exemplarisch führte im vergangenen Jahr eine Ransomware-Attacke auf die Uniklinik Düsseldorf schmerzlich vor Augen, dass eine verspätete Rekonstruktion von IT-Systemen, Services- und Daten sogar ein Menschenleben kosten kann.
In diesem Fall verschlüsselte ein Ransomware circa 30 Server und legte große Teile der Uniklinik lahm. Aufgrund dessen konnten Krankenwagen die Klinik nicht mehr anfahren, sodass eine Notfallpatientin in ein weiter entferntes Krankenhaus befördert werden musste und auf dem Weg dahin verstarb.

Measure what matters!

In Anbetracht auf die steigende Komplexität der IT-Landschaft mit hybriden Infrastrukturen, den exponentiellen Datenwachstumsraten und den immer raffinierteren Internetbedrohungen, ist es höchste Zeit, dass Unternehmen ihre traditionellen Backup-und-Recovery-Modelle überdenken und anpassen.

Vor dem Neuentwurf einer skalierbaren, schnelleren, sicheren und zuverlässigen Backup-und-Recovery-Strategie müssen Unternehmen allerdings ein paar wichtigen Aspekte berücksichtigen:

  1. Rechtliche Spielregeln beachten!

Deutsche Firmen sind per Gesetz verpflichtet, Maßnahmen zur IT- und Datensicherheit wie auch dem Datenschutz zu treffen. Dabei gilt es, die juristischen Vorgaben und Anforderung einzuhalten.

Hierbei steuern gleich mehrere bundesweite und internationale Regelungen und Gesetze die Sicherheit von IT-Systemen und Daten.
Dazu zählen:

  • die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)
  • das IT-Sicherheitsgesetz
  • Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)
  • Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)

Nebst den gesetzlichen Richtlinien kommen noch interne Compliance-Vorgaben hinzu, die exemplarisch den Umgang mit E-Mails oder die Archivierung von E-Mails regeln.

  1. Clouds ersetzt kein Backup!

Bedauerlicherweise gehen nach wie vor viele Firmen davon aus, dass Cloud-Dienste von Dropbox, Google und Microsoft von Haus aus gesichert sind. Obwohl Cloud-Provider ein „Disaster Recovery” für ihre Cloud-Dienste anbieten, bedeutet das nicht, dass sie auch automatisch Datensicherungen der genutzten Dienste erstellen.

  1. Internen Bedarf ausfindig machen!

Um den eigentlichen Bedarf für Backup und Recovery zu ermitteln, müssen Unternehmen eine vollumfängliche Analyse durchführen und anschließend ein Anforderungskatalog erstellen. Hierbei sollten unter anderem nachfolgende Fragestellungen bedacht werden:

  • Wo werden überhaupt Daten erzeugt?
  • Welche Daten müssen gesichert werden?
  • Wo werden Daten gespeichert?
  • Wie geschäftskritisch sind die Daten?
  • In welchen Abständen sollen Backups durchgeführt werden?
  • Wie lange dauert die Wiederherstellung der Daten im Notfall?
  1. Backup-as-a-Service als entlastende und sicherer Alternative!

Backup-as-a-Service stellt Backup- und Recovery Konzepte als Managed Service bereit. Durch die Nutzung von BaaS können Betriebe, bedarfsgerecht skalierbare Backup-Kapazitäten vorhalten und die Aufwendungen dafür vorausblickend planen. Zudem garantieren automatisierte Backup-Tests die Unversehrtheit und Beschaffenheit der Backups. Außerdem lassen sich SLAs mit Cloud-basierten BaaS-Diensten, dank der nahe unbegrenzten Kapazität der dahinterstehenden Rechenzentren, viel wahrscheinlicher einhalten. Weiterhin lassen sich Ausfallzeiten drastisch minimieren und einen Großteil der Backup- und Recovery-Strategie auslagern, indem die Beachtung rechtlicher Vorgaben durch integrierte Features vereinfacht wird. Nicht zuletzt wird die interne IT gleich in mehrfacher Hinsicht entlastet.

  1. Backup- und Recovery-Lösungen aus einer Hand!

Es gibt heutzutage jede Menge hochwertige und zuverlässige Backup- und Recovery-Lösungen auf dem Markt, die für verschiedenste Anforderungen entworfen sind. Bei der Auswahl von Backup- und Recovery-Lösungen sollten Firmen darauf achten, dass diese von einem Spezialisten kommen, da sonst die Kommunikation zwischen den Lösungen untereinander fehlt.
Eine umfangreiche Backup-und-Recovery-Strategie erhöht Ihre Handlungsfreiheit im Krisenfall!
Daten sind das höchste Gut eines Unternehmens.

Um sie zu schützen, sollten Unternehmen eine umfangreiche und durchdachte Backup-Recovery-Strategie mit modernen Lösungen realisieren.

Gleichzeitig gilt: Für den Fall, dass sich IT-Landschaft und Bedingungen verändern, müssen Backup-und-Recovery-Modelle entsprechend angeglichen werden.

Nur so können Firmen ihre Daten umfassend absichern und Datenverluste, lange Ausfallzeiten, wirtschaftliche oder gar existentielle Schäden vorbeugen.

Sie interessieren sich für eine umfassende Backup- und Recovery Strategie mit modernen und verlässlichen Backup- und Recovery-Lösungen?

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