Sigma-IT GmbH - Darknet-Scans

Darknet-Scans und Dark Web Monitoring: Gewinnen Sie die Kontrolle über alle Ihre Geschäftsdaten!

22. Februar 2022 | geschrieben von: Tobias Jörke

Der verbotene Trade mit Geschäftsdaten ist bereits lange ein blühendes Milliardengeschäft. Mit dem Ziel, dass gestohlene Geschäftsdaten Firmen nicht zum Dilemma werden, sind vor allem Dark Web-Überwachungstools und Darknet-Scans, welche das Deep Web und das Dark Web automatisch und in Echtzeit nach frei gelegten oder aber geklauten Geschäftsdaten durchkämmen nötig. Was genau das Dark Web bedeutet und weswegen es sich für Unternehmen lohnt Dark Web-Überwachungstools und Darknet-Scans zu benutzen, lesen Sie im nachfolgenden Blogbeitrag.

Ob Datendiebstahl, Identitätsmissbrauch wie auch Markenpiraterie – die Risiken, welche von Internetkriminellen kommen, sind heutzutage überall bekannt. Was eine Menge Unternehmen allerdings verkennen: Internetkriminelle sind nicht ausschließlich im Clear Web, dem sichtbaren Part des Webs tatkräftig. Auch im verborgenen Teil des World Wide Web, dem Deep Web und dem Dark Web, gehen sie ihren kriminellen und betrügerischen Beschäftigungen nach. Besonders begehrt ist hierbei der verbotene Trade mit Geschäftsdaten.

Derzeit werden dem aktuellen Report von Digital Shadows gemäß, mit über 15 Milliarden Benutzer-Passwort-Kombinationen auf verbotenen Marktplätzen im Dark Web getradet. Zusammenfassend wurden zwei Millionen E-Mail-Adressen sowie Benutzernamen ausfindig gemacht, die mit Schlüsselabteilungen von Betrieben wie die Buchhaltung oder das Controlling in Verbindung sind.

Ferner hat eine Nachforschung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, kurz GDV, im Juni 2020 ergeben, dass mittlerweile von jedem zweiten mittelständischen Unternehmen vertrauliche Geschäftsdaten beispielsweise geschäftliche E-Mail-Adressen mit den passenden Passwörtern im Dark Web kursieren.

Weil mittlerweile fast jeden Tag gestohlene Geschäftsdaten ins Dark Web hineingelangen, wäre eine ausführliche und professionelle Rund-um-die-Uhr-Überwachung digitaler Geschäftsdaten nötig – vor allem in den dunklen Teilen des Webs.

Die Plattform für kriminelle Geschäfte!

Mit dem Ziel ein allgemeines Bewusstsein für den Aufbau des Internets zu erlangen, kann man das Web grob in drei Unterkategorien einteilen: das Clear Web oder Surface Web, das Deep Web oder Hidden Web und das Dark Web.

Das Clear Web ist der Teil des Webs, auf dem sich die meisten Besucher bewegen. Es macht in etwa rund zehn Prozent des kompletten Internets aus und birgt alle Internetseiten und Seiten, die mittels Suchmaschinen wie Google, Safari bzw. Firefox gefunden werden können. Um alle Internetseiten indexieren zu können, kommen so bezeichnete Webcrawler zum Gebrauch, die sich von Link zu Weblink schlängeln und so jeden Tag Millionen neuartiger Onlineseiten und Inhalte erkunden.

Im Gegensatz dazu beinhaltet das Deep Web mit etwa neunzig Prozent den bedeutendsten Teil des WWW. Das Deep Web inkludiert alle Internetseiten und Inhalte, die von der Mehrzahl der Suchmaschinen nicht ausgemacht werden können – und die in dutzenden Situationen nicht für jedermann ohne Probleme verfügbar sind. Sowas können beispielsweise Firmendatenbanken, Zugänge zu Bankkonten, E-Mail-Konten sowie Social-Messaging-Konten oder etwa Streaming Server sein.

Das Dark Web demgegenüber ist ein kompakter Bereich des Deep Webs. Er ist vorerst für seine Anonymität sowie sogenannten Hidden Dienste prominent, welche ausschließlich für Nutzer zugänglich sind, die die Darknet-Domain wissen oder von den Dark Web-Dienst-Anbietern ausdrücklich eingeladen werden.

Technisch gesehen fügt sich das Dark Web aus vielen unterschiedlichen Peer-to-Peer-Netzwerken zusammen, die auf der Flächennutzung des World Wide Web betrieben werden. Das Prinzip der Plattformen kann sich zwar unterscheiden, aber den meisten gemein ist dennoch, dass der Zugang zum Dark Web alleinig mit besonderer Anonymisierungssoftware und Verschlüsselungssoftware ausführbar ist.

Eines der beliebtesten Anonymisierungsnetzwerke für das Darknet ist das TOR-Netzwerk. TOR steht für „The Onion Routing“, was in der deutschen Sprache „das Zwiebel Routing“ heißt und den Grundsatz der „schalenweisen“ Chiffrierung und Weiterleitung der Daten beschreibt. Im Unterschied zum Clear Web haben Benutzer und Server dabei keinerlei direkten Kontakt untereinander. Die Verständigung wird stets über verschiedene Zwischenknoten – dem Entry-Point, den Tor-Knoten und dem Exit-Node geleitet, die jeweilig nur das nächste Ziel kennen. Der komplette Verbindungsweg mit Ursprung, Ziel sowie sämtlichen Knoten bleibt den Involvierten damit gänzlich verschlossen und ist keinesfalls überprüfbar.

Von diesem Schutzmantel dieser undurchsichtigen Identität profitieren insbesondere Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Blogger und Whistleblower, die Auskünfte namenlos beziehen oder auch herausgeben möchten, da sie Konsequenzen wie Verfolgung befürchten.
Allerdings nutzen heutzutage ebenfalls viele Internetkriminelle diese Anonymität des Dark Webs, um beispielsweise mit geklauten Geschäftsdaten, Passwörtern ebenso wie Kreditkartennummern zu handeln, verbotene Produkte und Dienstleistungen wie Ransomware-as-a-Service, Waffen, Drogen wie auch illegales pornografisches Material zu verkaufen oder aber deren nächsten Internetangriff zu entwerfen.

Illegale Netzwerke überwachen – Angriffe rechtzeitig abwehren!

Damit sich Unternehmen aktiv vor Risiken aus dem Dark Web absichern können, werden vermehrt Dark Web-Überwachungstools sowie Darknet-Scans genutzt.

Dark Web-Überwachungswerkzeuge sowie Darknet-Scans durchsuchen rund um die Uhr tausende von einschlägigen Handelsplattformen und Foren im Deep Web und Dark Web nach offengelegten und geklauten Geschäftsinformationen, welche aufgrund eines möglicherweise unentdeckten Datendiebstahls, einer Datenpanne oder aber eines Datenlecks auf die illegalen Marktplätze des Dark Webs gelangt sind. In dem Moment wo eine Einstimmigkeit aufgedeckt wird, bekommen die Betriebe eine Alarmmeldung, welche es ihnen ermöglicht, die nötigen Gegenmaßnahmen einzusetzen. Hierzu gehören etwa das Schließen von Sicherheitslücken, das Wechseln von Zugangsdaten oder das Blockieren von Kreditkarten.

Knipsen Sie den Internetkriminellen im Dark Web das Licht aus!

Die Risiken aus dem Dark Web nehmen beständig zu. Immer öfter werden aufgrund von Datenpannen, Datenlecks oder Internetangriffen wichtige Geschäftsdaten ergattert, die auf den verbotenen Schwarzmärkten des Dark Webs gehandelt werden. Dabei reicht die Veröffentlichung eines einzelnen Kennwortes aus, so dass sich Internetkriminelle Zugriff zum kompletten Unternehmensnetzwerk schaffen können.

Allerdings lassen sich mittlerweile viele Dark Web-Bedrohungen durch proaktive IT-Sicherheitsmaßnahmen wie den Einsatz von Dark Web-Beaufsichtigung, Darknet-Scans aber auch durch geregelte IT-Sicherheitsschulungen reduzieren.

Wollen auch Sie Ihre kostbaren Vermögenswerte mit Hilfe einer Dark Web-Überwachung auf lange Sicht vor Internetbedrohungen jeglicher Art behüten? Oder haben Sie noch Anliegen zum Themenbereich Darknet-Scans und Dark Web Monitoring? Rufen Sie uns an!

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