Virtualisierung

Virtualisierung - das IT Infrastrukturkonzept der Zukunft

Ohne Virtualisierung besteht die Serverstruktur in mittelständischen Unternehmen aus diversen Einzelservern wie Fileserver, Mailserver, diversen Applikationsservern und Domainserver. Alle diese Server sind mehr oder weniger ausgelastet und verfügen im besten Fall über serverbezogene Redundanzen wie redundante Netzteile, Festplatten Raid Systeme und Datensicherungen. Kommt es dann zu einem Ausfall eines speziellen Servers, z.B. dem Applikationsserver welcher die ERP-Software verwaltet, steht das ganze Unternehmen. Die ERP-Lösung ist nicht mehr verfügbar und die Mitarbeiter können weder relevante Daten aus dem ERP-System einsehen, noch Belege oder Kundendaten erfassen solange bis das System wiederhergestellt ist, was in schlimmsten Fall auch mal bis zu 2 Wochen dauern kann.

Grundsätzliche Kritikpunkte an nicht virtualisierten Serverumgebungen:

  • Geringe durchschnittliche Auslastung (7-15%) existierender Ressourcen
  • Hohe Kosten in Anschaffung, USV, Klimatisierung und Administration
  • Fehlende Redundanzen auf den kompletten Server bezogen.
  • Mitunter sehr lange und unternehmenskritische Wiederherstellungzeiten.

Virtualisierung - eine wirkungsvolle Alternative:

 

Virtualsierung Schema

Im Zuge der Virtualierung wird die bestehende Serverumgebung, im vorliegenden Beispiel bestehend aus 6 Servern (Fileserver, E-Mail Server, Management Server, Datenbankserver und diversen Applikationsservern) durch einen leistungsstarken Server ersetzt. Das bestehende externe Storage wird um ein zweites Storage ergänzt. Der Umzug, bzw. die Neuinstallation der bestehenden Server erfolgt in separaten Virtuellen Maschinen. Diese werden auf den beiden Storagesystemen abgelegt und über die Server ausgeführt und stehen dann im Netzwerk in der selben Form wie die physischen Server zu Verfügung.

Was passiert im Crashfall ? 

Fällt ein Server oder ein Storagesystem aus, übernimmt das jeweils identische Gegenstück dessen Aufgabe ... und das automatisch innerhalb weniger Minuten. Es entstehen so gut wie keine Ausfallzeiten und der Anwender kann in gewohnter Weise produktiv tätig sein. Nach Reparatur der ausgefallenen Hardware steht diese dem System automatisch wieder zur Verfügung.

Vorteile Virtuelle Serverumgebung

  1. Effizientere und flexiblere Ressourcen-Nutzung
  2. Konsolidierung: Wenig physische Server tragen viele virtuelle Server
  3. Niedrigere IT-Kosten und einfaches Management
  4. Hohe Flexibilität und einfache Erweiterbarkeit
  5. Erhöhte Ausfallsicherheit, Verfügbarkeit und Leistung